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Ich habe mir gerade folgenden Film angesehen...

  • Chronicle


    Trotz der kurzen Laufzeit gibt es hier ein paar Lägen, und auch das Kamerakonzept wirkt bei einigen Szenen arg unglaubwürdig. Außerdem ist der Hauptcharakter dermaßen unsympathisch, dass man sich fragt, warum ausgerechnet aus seiner Perspektive erzählt werden muss. Immerhin rocken die letzten zwanzig Minuten dann ziemlich und auch sonst unterhält der Film immer dann, wenn die Kräfte zum Einsatz kommen, ordentlich. Deshalb gerade noch 4/5.

  • Hysteria – Die launige Geschichte um die Erfindung des Vibrators durch einen englischen Arzt ist nett und vergnüglich, aber auch schablonenhaft und bieder. Ein wenig verschmitzt gibt man sich auf unverdächtige Weise ein paar Anrüchigkeiten hin, bleibt aber sonst vor allem gefällig. Hugh Dancy gibt den recht faden Lead. Dann ist da Felicity Jones als die schöne brave Tochter und die zunächst vernunftgemäße Love Interest, Maggie Gyllenhaal gibt die stürmische, unangepasste Tochter, in die der Held sich natürlich verlieben muss und ab und an darf Ruper Everett den sympathisch durchgeknallten Dandy geben. Das ist so vergnüglich wie vohersehbar und belanglos (3/5).


    Shame – Schick gefilmter und wirklich toll gespielter Depri Reigen um einen sexsüchtigen Yuppie und seine Borderline Schwester. Das ist erstaunlich unterhaltsam und wirklich ganz hervorragend geschrieben und gefilmt (4,5/5).

    Princess Diaries
    – Anne Hathaway wertet mit viel natürlichem Charme diesen berechnende und biedere Mädchenphantasie auf. Wobei man dem Film seine Leichtigkeit und unprätentiöse Art schon zugutehalten muss. Ein charmantes Guilty Pleasure (3/5).

    Chronicle
    – Technisch ist das schon ganz schön toll gemacht. Wenn man sich mal anschaut, wie die Filme vieler anderer Regisseure mit einem vielfachen Budget ausschauen, dann ist das Ergebnis schon verblüffend. Der Protagonist mag eine selbstgefällige Memme sein, aber trotzdem ist der Streifen ziemlich packend. Das liegt eben vor allem an der mitreißenden Inszenierung (4/5).


    The Last Lovecraft – Relic of Cthulhu – Man muss nicht unbedingt viel Kohle haben, um eine passable Horror Comedy auf die Beine zu stellen. Auch Kostüme aus dem Fantasy Shop sind verzeihbar. Aber nicht der Humor, der auch in solchen Kreisen kaum noch jemanden hinter dem Ofen hervorlocken dürfte. Man hat echt jeden Witz schon ewig oft erzählt bekommen. Und meistens besser. Der Film ist hölzern inszeniert und wirkt trotz der kurzen Laufzeit wenig temporeich. Der Film spielt ja auch praktisch nur an zwei bis drei Schauplätzen. Mehr als bemühter Fanfilm ist das einfach nicht (2/5).

  • Wird 'The Ward' nach Minute 40 eigentlich noch besser oder kann ich diesen Stuss ohne Gewissensbisse frühzeitig beenden?


    Ich finde es übrigens mutig, dass sowohl im Vorspann als auch auf dem Cover noch immer 'John Carpenter's ..." auftaucht. Das dürfte mittlerweile eher Warnung als Gütesiegel sein. Dabei war er früher so gut :(

  • [amquote]

    Lord BuRn schrieb:


    Wird 'The Ward' nach Minute 40 eigentlich noch besser oder kann ich diesen Stuss ohne Gewissensbisse frühzeitig beenden?


    Ich finde es übrigens mutig, dass im Vorspann als auch auf dem Cover noch immer 'John Carpenter's ..." auftaucht. Das dürfte mittlerweile eher Warnung als Gütsiegel sein. Dabei war er früher so gut :(


    [/amquote]


    Nein, wird noch beschissener. Beim kleinen Twist am Ende willst du nur noch irgendwas in den Fernseher feuern.


    Mein Wutabbau damals:


    Zitat

    The Ward


    Dario Argento und John Carpenter sollten einen Klub der abgehalfterten Horror-Legenden aufmachen. Kann man sich über den seit jeher nah am Trash operierenden Argento wenigstens noch ab und zu amüsieren, so wird man nach Carpenters Neuestem eher traurig zurückgelassen. Was hat den Mann nur veranlasst nach langer Auszeit diesen räudig geschriebenen und hilflos zusammengeklauten Mist zu verfilmen? Carpenter ist verantwortlich für ein paar der spannendsten und gruseligsten Genre Beiträge; was er aber hier abliefert ist kunst- und instinktlos. Abgesehen von den peinlichen Klischee-Dialogen, für die sich die Darstellerinnen offensichtlich schämen, paradiert er sein Gespenst im Stile einer Jahrmarkt-Geisterbahn bzw. eines Wrestling Matches durch die Irrenanstalt. Ohne jede innere Logik herrscht hier nur der billige Effekt. Da hilft es auch nicht, dass er die wohl hübschesten Psychatrie-Insassinnen der jüngeren Filmgeschichte zusammengecastet hat; das unmotivierte Elend, dass dieser Film ist, macht einen nur sauer und traurig. Und dann versucht man sich mit einem lahmen Twist am Ende noch billig aus der Affäre zu ziehen. Einmal Teeren und Federn dafür bitte.


    0,5/5

  • Breaking Bad Season 2 Episode 9


    Walt rechnet damit, dass er bald sterben wird und macht mit Jesse ein Koch-Wochenende, bei dem es natürlich wieder zu Problemen kommt. Nicht schlecht, aber im Vergleich zur "Better call Saul"-Folge zuvor ein deutlicher Abkühler: trotzdem noch faire 7,5/10, gab ja an der Episode an sich nix auszusetzen.


    So, nur noch 4 Folgen und Season 3 und 4 erscheinen erst in 1 Monat: jetzt müssen wir mit den restlichen Episoden haushalten!

  • The Grey – Edel bebildertes Feel Bad Movie, das irgendwo was zur Befindlichkeit des Mannes sagen will. Harte Kerle, rauhe Natur - Mann-artige und Wolf-artige Bestien. Da gibt es erstaunlich viel Platz für Sentimentalität und existentielles Geblubber an diversen Lagerfeuern. Ganz schrecklich auch die Rückblenden, die gerne Malick wären, aber in ihrer triefenden Kitschigkeit nur anwidern. Zu allem Überluss durchzieht den Film ein offensiv zur Schau getragener selbstgefälliger Pessimismus. Dabei hat der Film so gar nichts zu sagen und wäre besser damit zufrieden gewesen ein nettes Genre Picture in toller Kulisse zu sein. Aber der the Grey nimmt sich so unsagbar ernst. Pointless fällt mir dazu nur ein. Eine Prüfung nicht nur für die Wolf-geplagten Progagonisten (1,5/5).

    The Aggression Scale
    – Kevin allein zu Haus trifft auf Rambo. Das Haus von einem Psycho Jungen wird von einer Mafia Truppe geentert und die Erziehungsberechtigten umgepustet. Zusammen mit der Lolita-Schwester macht der Halbstarke mit attestiertem schweren Dachschaden Jagd auf die Eindringlinge. Das ist zwar nicht vollkommen glaubwürdig, dafür aber schön humorlos aufgezogen und mit dem erforderlichen Hang zum Sadismus. Das hätte ich zwar noch härter gedreht, aber so macht das schon Laune (3,5/5).


    The Woman in Black – Eine schöne Ausstattung und die schicke Warft Location kann nicht darüber wegtäuschen, dass das Skript ziemlicher Nonsens ist. Die schwarze Frau wird recht schnell und in hoher Frequenz unsubtil ins Bild geschoben. Im Mittelteil regiert dann vollends die Geisterbahn mit lauter lauten Buhu Momenten und ganz viel Rambazamba. Da mag man sich ab und an mal ein wenig Erschrecken, aber meistens verpufft der Mummenschanz ohne Wirkung und nachhaltiger Grusel bleibt bei dem Jump Scare Marathon sowieso auf der Strecke. TWIB ist beileibe nicht die klassische british Gothic Horror Veranstaltung, die einem der traditionelle Beginn und das Hammer Logo suggeriert. Das ist schon so ziemlich das übliche Multiplex Futter, das seine Zuschauer zu sprunghaft für Spannungsaufbau hält und stattdessen Grusel mit einer Dauer-Radau-Attacke verwechselt. Und man mag es ahnen, ein bescheuerter Schluss muss dann auch noch sein. Hätte man das mindestens zwei Nummern ruhiger ausgespielt, hätte das schön schauriger Grusel werden können. Denn so stimmungsvolle Momente wie das Herausziehen der Kutsche aus dem Schlick, lassen erahnen, was hätte sein können (2/5).

  • Intruders - Die Sinnhaftigkeit des Plurals im Titel will sich mir nicht so recht erschließen. Es ist doch nur einer. Abgesehen davon kann der Film als zufriedenstellender Eintrag in den Gruselthriller spanischer Prägung gewertet werden. Der Plot verlangt zwar ab und zu ein wenig Gutgläubigkeit vom Zuschauer, aber insgesamt ist das eine solide Veranstaltung. Ella Purnell darf man sich zudem für die Zukunft merken (3/5).

  • [amquote]

    Bate schrieb:


    The Grey – Edel bebildertes Feel Bad Movie, das irgendwo was zur Befindlichkeit des Mannes sagen will. Harte Kerle, rauhe Natur - Mann-artige und Wolf-artige Bestien. Da gibt es erstaunlich viel Platz für Sentimentalität und existentielles Geblubber an diversen Lagerfeuern. Ganz schrecklich auch die Rückblenden, die gerne Malick werden, aber in ihrer triefenden Kitschigkeit nur anwidern. Zu allem Überluss durchzieht den Film ein offensiv zur Schau getragener selbstgefälliger Pessimismus. Dabei hat der Film so gar nichts zu sagen und wäre besser damit zufrieden gewesen ein nettes Genre Picture in toller Kulisse zu sein. Aber der the Grey nimmt sich so unsagbar ernst. Pointless fällt mir dazu nur ein. Eine Prüfung nicht nur für die Wolf-geplagten Progagonisten (1,5/5).


    [/amquote]So schlecht fand ich den jetzt nicht; ich hatte mir allerdings doch ein wenig mehr erhofft.


    Immerhin ist der Absturz sehr gut gelungen und auch so gibt es die eine oder andere schöne Szene. 3,5/5


  • http://www.imdb.com/title/tt1441326/
    Zog sich zwar aufgrund der extremst ruhigen Inszenierung etwas, dafür kamen die wenigen WTF Momente umso heftiger. Hätte der Haneke nicht anders inszeniert. Zusätzlich gabs eine tolle Optik und kurz die Titten der Olsen zu sehen.
    Da der Film ein ordentlicher "downer" ist, war auch erstmal meine Stimmung im Keller und ich hab die Nacht scheisse gepennt.


    9/10

  • Breaking Bad Season 2 Episode 10


    Eine sehr ... beschauliche Episode. Walt repariert das Haus und Jesse lernt Q kennen. Inzwischen kotzt Walter jr. nach 3 Tequila den Swimming-Pool voll, lol, was für eine Flasche.


    Im Prinzip ist nix passiert, was man nicht auch anders in 5 Minuten hätte abhandelt können, trotzdem fand ich die Episode nicht langweilig. War selbst ganz erstaunt. Gibt aber trotzdem nur 6/10.


    Ziemlich genau 3 Wochen noch bis zur Staffel 3 und es sind noch 3 Folgen übrig.


    Da es danach frühestens im Oktober für uns weitergeht, brauchen wir die nächsten 2 Staffeln auch nicht künstlich aufsparen, sondern wir werden wohl recht zügig zu Euch aufschließen.

  • Hotel Desire


    Bis die Action beginnt, muss man hier fast eine halbe Stunde so unfassbar dummes Verhalten und viel Selbstmitleid ertragen, dass es fast nicht auszuhalten ist. Da helfen dann auch die schöne Kameraführung und der ganz nette Score nicht, zumal ein holpriger Schnitt wieder vieles zunichte macht. Die Action selbst ist dann auch nicht sonderlich aufregend. 2,5/5