Ich habe mir gerade folgenden Film angesehen...

  • The Throne {2015, Lee Joon-ik}

    Ist quasi die Vorgeschichte zum vor Kurzem gesehenen "The Fatal Encounter". Allerdings ist "The Throne" ein reines Historiendrama ohne Action. Song Kang-ho spielt den alten König mal wieder erstklassig. Sein Sohn soll Thronfolger werden, allerdings hat der andere Interessen und das Zerwürfnis ist vorprogrammiert. Der Film ist eigentlich fast nur für absolute Koreafans geeignet. Es geht viel um das Zusammenleben am königlichen Hof, Vorschriften, Etikette, Regeln usw. Das ist allerdings wunderschön und trotz des trocken klingenden Themas spannend sowie engagiert und bewegend gespielt.

    8/10

  • Hercules (2014, Extended Cut), überraschend flottes Söldner-Action-Abenteuer im pseudohistorischen Setting, das mit einem weniger charismatischen Hauptdarsteller sicher weit weniger unterhaltsam geworden wäre - so kann man sich den aber gut geben. Gute 6 von 10.


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    The Legend of Hercules (3D), oftmals unfreiwillig komisch ausgefallenes Actionflickwerk, das zwar einige durchaus ordendlich inszenierte Actionszenen vorweisen kann, in Sachen Hauptdarsteller aber auf Betongesicht Kellan Lutz setzt und damit völlig versagt. Da kann dann auch der mit sichtlich mehr Spaß an der Sache agierende Scott Adkins als fieser Gegenspieler nicht mehr viel reißen. Knappe 4 von 10.


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    Heute sind's dann wenigstens 10 von 20. Es geht bergauf! tsumuri004.png

  • The Age of Shadows {2016, Kim Jee-woon}

    Nimmt sich in der ersten Stunde viel Zeit, fast zu viel. Das Tempo ist doch sehr gemächlich, es wird viel gesprochen, getroffen usw. Man muss schon gut aufpassen, um die Einzelheiten mitzukriegen. Dann nimmt der Film aber ordentlich Fahrt auf. Die Sequenz im Zug ist fantastisch, sieht wunderschön aus und es knistert vor Spannung. Überhaupt ist die Optik hervorragend. An manchen Bildern kann man sich kaum sattsehen. Dazu gibt's einige unfassbar coole Kamerafahrten. Besetzt ist Ding auch noch gut. Zwar ist die Geschichte vielleicht nicht außergewöhnlich genug, reicht für einen guten Film aber aus und bietet die ein oder andere schöne Wendung.

    8/10

  • Bastard 6/10

    (Mittelmäßig gelungener Versuch einer Hommage an die guten alten Slasher der 80er.DieHandlung ist ein Klischeekatalog pur, angefangen vom Pärchen bis zum schwulen Cop, der in seiner Art recht lulzig war, ob das gewollt war steht in den Sternen.

    Recht ansehnlich sind alle handgemachten FX und der Score ist gut anzuhören.)

  • Safe House {2012, Daniel Espinosa}

    Der macht schon Spaß. Das Kapstadt-Setting ist genial. Die Verfolgungsjagden zu Fuß und mit dem Auto sind topp, zudem das alles noch exzellent gefilmt ist. Die ersten zwei Drittel des Films sind saustark. Danach geht ein wenig die Luft raus und das Finale ist leider nicht der Höhepunkt des Films. Fällt leider viel zu gewöhnlich aus. Dennoch eine lohnenswerte Sichtung trotz der durchschnittlichen Story.

    7/10

  • Justice League


    Okay, das mit viel hysterischem Gekreische angekündigte DC-Team-Up ist nicht der große Herbst-Blockbuster, den die Produzenten angedacht hatten. Aber der Film ist auch keine Totalkatastrophe wie Batman vs Superman. Trotzdem merkt man dem Gesamtwerk in Form der Kinofassung einmal mehr an, dass abermals die Schiene "Wir drehen jetzt einfach eine Unmenge an cool aussehenden Sequenzen und schauen mal später, wie man das aneinanderschneidet" gefahren wurde. Der Plot um die Machtwürfel und Steppenwolf und Außerirdische Angstfresser fühlt sich stark nach bereits gegessen an, ist nicht mehr als Mittel zum Zweck und erinnert nicht nur entfernt an Transformers/ The Avengers. Was jedoch schon verwundert ist, mit welcher Selbstverständlichkeit im DC-Universum mit Außerirdischen Invasoren umgegangen wird. Weder für Helden noch normale Menschen erscheint das als traumatisierend oder ungewöhnlich. Glücklicherweise haben die CGIs nochmal zugelegt und entsprechen nicht den Peinlichkeiten, die man in den ganzen Vorabszenen oder Trailern sah. Obwohl's an einigen Ecken immer noch hakt. Dass Joss Whedon und Zack Snyder hier gedreht und bis kurz vor Kinostart rumgeschraubt haben, merkt man dem Film natürlich an, weil's manchmal etwas holpert, wenn zwischen Team-Rekrutierung und zum Beispiel den Problemen von Mrs. Lane rumgesprungen wird. In der jetzigen Länge reicht Justice League immerhin, um kurzweilig unterhalten zu können. Ich hoffe, dass der 180-Minuten-Snyder-Cut (inkl. mehr russische Familie) uns erspart bleibt. Wirklich peinlich fand ich aber diese "Superman ist verwirrt"-Sequenz. Die hätte man sich knicken sollen. 6 von 10 sind drin.

  • Raw {2016, Julia Ducournau}

    Ganz starkes Coming-of-Age-Drama mit einer hervorragenden Hauptdarstellerin und einem tollen Setting mit der grauen Veterinär-Uni. Der Film entwickelt einen unglaublichen Sog, die Entwicklung und Veränderung der jungen Studentin Justine sind faszinierend. Das Kannibalismusthema wird sorgsam eingearbeitet und wartet mit einigen heftigen Szenen auf, die aber nie selbstzweckhaft sind. Die ganze Inszenierung ist äußerst gelungen, sowohl Optik als auch Musik sind - vor allem für ein Regiedebüt - topp. Man bekommt eine ganze Menge an beeindruckenden Szenen, wenn nötig, wird ein wenig Humor eingestreut. Schön auch das Wiedersehen mit Ella Rumpf aus "Tiger Girl", die hier die Schwester von Justine spielt.

    8,5/10

  • 47 Ronin (3D), effektlastiger Fantasy-Kappes von der Stange. 5 von 10.



    Lone Survivor, auf wahren Begebenheiten beruhende Kriegsaction, deren Titel durchaus als Spoiler verstanden werden kann. Sofern man sich mit den (erwartbaren) Militarismus- und Patriotismusseiten der Geschichte arrangieren kann, bietet der Film, trotz des Titelspoilers, spannungs- und schusswechselreiche Unterhaltung. 7 von 10.


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    El cuerpo (The Body - Die Leiche), wendungsreicher Suspense-Thriller, der über die gesamte Spielzeit zu fesseln vermag. Gute 7 von 10.



    Ride Along, überraschend okayes Buddy-Filmchen. Knappe 6 von 10.



    Ride Along 2: Next Level Miami, nervig-überdrehte Fortsetzung. 3 von 10.



    All is Lost, starkes Ein-Mann-Survival-Drama mit einem hervorragend und entsprechend überzeugend spielenden Robert Redford. 8 von 10.



    The Art of Steal, amüsante Gauner- bzw. Heistkomödie für Zwischendurch. 6 von 10.

  • Terminator 2 3D


    Die Action ist noch ganz ansehnlich, weil vieles handgemacht ist. Aber die leiseren Töne sind nicht so Camerons Ding. Die ganzen Dialoge über Menschlich sein und Emotionen sind gehirnerweichend peinlich. Als ob der Terminator mit dem ganzen Wikipedia im Kopf nicht weiß, was Heulen ist. Und am Ende wird alles schön im Hochofen versenkt, aber den abgerissenen Terminator-Arm vergisst man einfach. Dank 3D noch recht kurzweilig, denn das ist echt gelungen. 3,5/5

  • Terminator 2 3D

    Das 3D ist qualitativ natürlich erste Sahne - Cameron eben. :likeasir:Habe von T2 alle relevanten Fassungen gesehen: angefangen bei der LaserDisc bis hin zu den zahlreichen DVD- und BD-Veröffentlichungen der letzten Jahre und kann mit Fug und Recht behaupten, dass T2 (insbesondere in 2D) nie besser aussah. Neue Farbgebung gefällt mir auch, gerade die Anfangsszene mit Furlong in der Garage und auf dem Moped war immer viel zu rotstichig. Torti Kaiser hätte es nicht besser hinbekommen hehe


    Es gab 3 wegweisende Actionfilme in den 90ern: Hard Boiled, The Matrix und T2 - handelt damit

    :trollarguing: