Beiträge von Marzellus

    Loving Vincent, partiell in Rückblenden erzähltes und um Versatzstücke des Kriminalfilms angereichertes teilbiografisches Drama, das inhaltlich nicht über die gesamte Spielzeit zu überzeugen vermag, dank der Umsetzung als Animationsfilm, der sich aus zehntausenden, am Stil und teilweise auch direkt an den Werken van Goghs angelehnten Ölgemälden zusammsetzt, aber ein vorerst einmaliges, wenn auf Dauer auch leicht anstrengendes Spielfilmerlebnis bietet. 7 von 10.


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    Ready Player One (Kino), nettes, technisch beeindruckend umgesetztes und größtenteils familientaugliches Sci-Fi-Abenteuer, dessen Storygerüst eher einfach gehalten wurde, was eine größere Konzentration auf den Nostalgiaploitationaspekt mit seiner fast unüberschaubaren Flut an Popkulturzitaten und -verweisen erlaubt. Kann man, gerade als Freund von Unterhaltungsmedien der 80er und 90er, gut gucken. 7 von 10.


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    Mute (2018), interessante Neo(n)-Noir-Grundprämisse, interessante Zeichnung des futuristischen Berlins, gute Darsteller und dennoch nicht übermäßig sehenswert, da zu klischeehaft in Sachen Figurenzeichnung und dabei auch noch reichlich zäh erzählt. Schade. Knappe 5 von 10.


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    Game Over, Man! (2018), Workaholics meets Die Hard. Selten geschmackssichere Actionkomödie, die trotzdem über weite Strecken gut funktioniert und unterhält, wenn man dem entsprechenden Humor grundsätzlich etwas abgewinnen kann. Krawall, Blut und Penisse. 7 von 10.


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    The Mercy (Vor uns das Meer, Sneak), auf wahren Begebenheiten beruhendes Drama mit leichten Survival-Abenteuer-Einschlägen, dessen zunehmend glücklose und innerlich zerrissene Hauptfigur weitgehend glaubwürdig von einem wie (fast) üblich groß und dennoch nie zu exaltiert aufspielenden Colin Firth verkörpert wird, was dann auch die teilweise etwas zu schablonenhaft geratene Zeichnung der übrigen Figuren mehrheitlich aufwiegt. 6 von 10.


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    Pacific Rim: Uprising (Kino), laute und bunte Sci-Fi-Action, die, wie schon der Vorgänger, auf weitgehend flache und austauschbare Alibi(haupt)charaktere und eine halbwegs ausgewogene Mischung aus Robo-Radau und krawalliger Kaiju-Keile setzt, bei der auch wieder große Teile diverser Städte bildgewaltig in Schutt und Asche gelegt werden. Besser als erwartet und in jedem Fall unterhaltsamer als der x-te Transformers-Aufguss, auch wenn der (Hintergrund-)Detailreichtum des ersten Teils nicht erreicht wird und die deutliche(re) Fokussierung auf ein jüngeres Publikum zuweilen doch etwas nervt. Solide 6 von 10.


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    The Sign of Four (Das Zeichen der Vier, 1987), ziemlich vorlagengetreue Verfilmung der Geschichte mit, für damalige TV-Verhältnisse, beeindruckender Ausstattung und wie üblich gut aufgelegten Darstellern. Gute 7 von 10.



    The Hound of the Baskervilles (Der Hund von Baskerville, 1988), trotz einiger teilweise unnötig scheinender, wohl aber (auch) den Produktionsbedingungen geschuldeter leichter Abänderungen sicher eine der besten Umsetzungen der Geschichte, was nicht zuletzt natürlich auch dem exzellenten Gespann Brett/Hardwicke zu verdanken ist. Sehr gute Unterhaltunge für Holmes-Fans. 8 von 10.


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    Tomb Raider (2018), kurzweilige Schatzhatz, deren Macher alle wichtigen Stationen des klassischen Action-Abenteuers mehrheitlich effektvoll nach und nach abhaken, dabei aber leider voll und ganz auf ein klassisch-schwarz-weißes Gut-Böse-Schema setzen und die Figuren größtenteils entsprechend eindimensional präsentieren. 6 von 10.


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    Diese Woche gibt's mal wieder 10 Blu-rays für 50 Muchten. Zwei, drei neue(re) Titel sind dabei, ansonsten die übliche bunte Mischung aus großen Anbietern (Sony, Warner, Universal ...) und deutschen Indies (EV, KOCH, Concorde ...).


    Und dann gibt's noch 4 FSK-18-Klassiker für 25 Euro (ohne Spezialversandkosten, aber mit Spezialversand) ... Klassiker heißt im Blu-ray-Bereich dann u.a. Kick Ass 2, Halloween: Resurrection und Frankenstein's Army.


    :wtf:


    (Einige bessere Titel sind schon dabei, insgesamt aber recht mau.)

    Mil gritos tiene la noche (Pieces/Pieces - Stunden des Wahnsinns), weitgehend kompetent gefilmter, dabei aber ebenso weitgehend fürchterlich gespielter und nur unwesentlich besser geschriebener Früh-80er-Slasher spanischer Provenienz, der Camp-und-Blutsuppen-Freunde aber dank der recht saftigen Splatter'n'Gore-Effekte und einiger haarsträubender Einfälle, wie Bruce Les Kung-Fu-Kurzauftritt, über den Großteil der Spielzeit prächtig zu unterhalten weiß. Gute 6 von 10.


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    Accident Man, auf britischen Comics basierende Martial-Arts-Action, deren dünne Geschichte gut durch die sympathischen Darsteller und die mehr als ordentlich inszenierten Kampfszenen kaschiert wird. Trotz (oder wegen?) der stilistisch zuweilen recht auffälligen Orientierung an den früheren Werken Guy Ritchies die in meinen Augen bisher beste und kurzweiligste Regiearbeit Jesse V. Johnsons und gemeinsam mit "Undisputed 3" auch der unterhaltsamste Film mit Scott Adkins als Leading Man. Gute 7 von 10.


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    Die Gewalt bin ich (Il cinico, l'infame, il violento), relativ formelhafte Polizei-gegen-Gangster-Action, die dank der beiden Hauptdarsteller, einiger extrem denkwürdig geratener Szenen und der unterhaltsamen Synchro ein Stück weit über den Durchschnitt gehoben wird. 7 von 10.



    Game Night (Kino), trotz des arg konstruierten Plots durchweg unterhaltsame Komödie mit gut aufgelegten Darstellern, hohem Tempo und erstaunlicher Gagdichte, bei gleichzeitig angenehm geringer Rohrkrepiererquote, deren beste Momente dankenswerterweise auch in keinem der Teaser und Trailer verpulvert wurden. Mit doppeltem Queen-Bonus gibt's verdiente 8 von 10 blutbesudelten Hunden.


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    Ghost in the Shell (2017), augenzuckerhaltige Sci-Fi-Action, die, losgelöst von der Vorlage, ganz ordentlich unterhält. Mit R-Rating wäre aber vermutlich noch etwas mehr drin gewesen. 6 von 10.


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    The Ghost and the Darkness (Der Geist und die Dunkelheit), mit ansehnlichen Landschaftsaufnahmen versehene Mischung aus Kolonial-Abenteuer und Tier-Horror, die mehr oder weniger auf tatsächlichen Begebenheiten beruht. Hatte ich etwas spannender, dafür aber bei Weitem nicht so blutig in Erinnerung. 7 von 10.


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    Victor Crowley (Hatchet - Victor Crowley lebt!), in der Dreiviertelstunde zwischen Start und Finale zum Teil etwas (zu) behäbiger Backwood-Fun-Splatter, den man als Freund der Reihe aber noch ganz gut gucken kann. 5 von 10.


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    The Limehouse Golem, über weite Strecken in Rückblenden erzählter Kostüm-Krimi, dessen finaler Twist leider schon recht früh abzusehen ist. Trotzdem ganz nett. Knappe 6 von 10.


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    Black Panther (Kino), durchschnittliche, mit allerlei bunt gemixter Folklore und sonstigen exotischen Schauwerten angereicherte Origin-Geschichte, deren Actionszenen größtenteils dem inzwischen üblichen Marvel-(CGI-)Niveau entsprechen. Hätte auch gut und gerne 20 bis 30 Minuten kürzer ausfallen dürfen. 6 von 10.


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    Leatherface (2017), spannungs- und überraschungsarmes Prequel, dem auch zwei, drei heftigere Gekrösemomente nicht viel helfen. 4 von 10.


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    Double Team (1997), elendig langer Coca-Cola-Werbeclip mit einigen nett-überdrehten Actionszenen. Mit 90er-Nostalgiebrille - ja, die gibt's inzwischen auch - reicht's noch zu 5 von 10.


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    American Made (Barry Seal - Only in America), unterhaltsame, auf wahren Begebenheiten beruhende Dramödie mit hörenswertem Soundtrack. 7 von 10.


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    Bullyparade - Der Film, unglaublich unlustig. Dabei fand ich die Sendung und auch die erste Kinoumsetzung eines BP-Sketchs immer recht brauchbar. 2 von 10.


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    Three Billboards outside Ebbing, Missouri, stark und intensiv gespielte und über weite Strecken von einer Mischung aus einem zuweilen absurd anmutenden und dabei tiefschwarz und knochentrocken präsentierten Humor und teilweise ergreifend ausgespielten Momenten des Schmerzes getragene Dramödie, die zudem mit einigen unerwarteten Entwicklungen in Bezug auf die Gesamtgeschichte und auch die Präsentation einzelner Figuren überzeugt und begeistert. 9 von 10.


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    Showdown in Little Tokyo, flotte Buddy-Action mit allerlei Albernheiten und einigen äußerst hart inszenierten Actionszenen. 7 von 10.


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    The Birth of a Nation (2016), erwartunsgemäß unangenehmes (Sklaverei-)Drama mit zum Teil etwas zu kitschig geratenen Elementen, dafür aber auch wirklich stark inszenierten Szenen. 7 von 10.


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