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Beiträge von Marzellus

    The Hunter's Prayer, geradlinig inszenierte, stellenweise aber nicht sonderlich logisch konstruierte und leider auch verhältnismäßig actionarme Genrestangenware mit Sam "Ich habe jetzt auch einen dritten Gesichtsausdruck gelernt" Worthington als drogenabhängiger Tötungsmaschine mit Gewissen. 5 von 10.



    Snatched (Mädelstrip), mit einigen Gross-Out-Momenten angereicherte Komödie, die in erster Linie dank der Nebendarsteller letztlich doch unterhaltsamer daherkam, als nach dem Genuss des Trailers erwartet/befüchtet. 5 von 10.


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    Unlocked (2017), wendungsreicher und dennoch nur mäßig spannender Spionagethriller nach Verschwörungsschema F. 5 von 10.



    Masterminds (Masterminds - Minimaler IQ, maximale Beute), auf wahren Begebenheiten beruhende White-Trash-Heist-Komödie, deren Gags zu selten zünden. Der (entfernt) artverwandte Logan Lucky gefiel mir da, auch ohne Bezug zu tatsächlichen Ereignissen, deutlich besser. 5 von 10.


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    Pendler des Todes (The Commuter, Kino), bis zum nicht unbedingt originellen Finale weitgehend spannend inszenierter, stellenweise aber auch arg konstruiert wirkender Action-Thriller, der neben dem gewohnt solide agierenden Hauptdarsteller Liam Neeson noch eine ganze Reihe bekannter Gesichter in zumeist eher klein gehaltenen Rollen auftauchen lässt und neben einer groß angelegten, dabei aber eher mäßig getricksten Zugentgleisung zumindest überwiegend überzeugend ausgestaltete Zweikämpfe auf recht beengtem Raum bietet. Kann man gucken, wenn man sich schon bei den vorangegangenen Zusammenarbeiten des Duos Collet-Serra/Neeson ausreichend unterhalten fühlte. Knappe 7 von 10.


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    Bright (Netflix), Alternate-Reality-Fantasy-Action, die in den Krawallszenen schon ganz gut auf die Kacke haut, dabei aber in Sachen Geschichte und auch Optik alles andere als hell daherkommt und, wie üblich bei Ayer-Filmen, kaum eine halbwegs sympathisch gezeichnete Figur in petto hat. Nicht der Überdreck, den man nach diversen Kritiken erwarten konnte (oder fast schon musste), aber auch kein übermäßig großer Wurf. Ein Dicke-Eier-Sonderpünktchen gibt's für die Umsetzung der Geschichte als (kinda) R-Rated-Erwachsenenfilm. Knappe 7 von 10.


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    Arsenal, sichtlich günstig geschossener und wenig glaubhafter Crime-Thriller, dessen Highlight sicher Nic Cages fiese Komplettausstattung mit übler Perücke, billiger falscher Nase und Anzügen aus der Retro-Hölle darstellt. Kann man selbst als Cage-Jünger getrost auslassen. 3 von 10.


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    Punisher: War Zone, immer wieder gut! 11 von 10 (mit Pizza- und Bierbonus).


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    Killer Elite (2011), in vielen Bereichen angenehm old school umgesetzter Agenten-Thriller, der weniger mit einer originellen Geschichte, als mit gut choreografierten Actionszenen und fiesen Pornobalken überzeugt. 8 von 10.


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    Leviathan (1989), relativ flotter Unterwasser-Sci-Fi-Horror, der, wie auch der ähnlich gelagerte Deep Star Six, im Fahrwasser von Camerons The Abyss entstand und lief und sich relativ schamlos bei allerlei Vorbildern, von Alien(s) bis Carpenters The Thing bedient und zum Ende hin einige etwas wirre Schnitte aufweist, insgesamt aber auch nach fast 30 Jahren noch ordentlich unterhält. 7 von 10.


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    The Lost World (Versunkene Welt, 1960), Abenteuerfilm nach Arthur Conan Doyle, der die Geschichte unnötigerweise in die (damalige) Gegenwart verlegt und bei den "Dinosaurier"-Effekten in erster Linie auf mit Gummi- und Plastikteilen beklebte Reptilien setzt, was wohl auch 1960 schon unfreiwillig komisch gewirkt haben dürfte. Auf eine naiv-campige Art unterhaltsam, dabei aber sicher keine Umsetzung, die man als Fan der Vorlage oder des Genres gesehen haben muss. Knappe 6 von 10.


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    Justice League, audiovisuellen Zucker bietende Superhelden-Team-Up-Action, die trotz der problematischen Produktionsgeschichte und der verhältnismäßig knappen Laufzeit von etwa zwei Stunden erstaunlich vieles richtig macht, zumindest im zweiten Drittel aber auch etwas holprig und stellenweise zu gehetzt wirkt. In jedem Fall ordentliche Krawall-Unterhaltung für Filmfreunde, die auch mit den bisherigen DCEU-Filmen wenigstens etwas Spaß hatten. 7 von 10.


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    Kinjite: Forbidden Subjects (Kinjite - Tödliches Tabu), durchweg reaktionärer und überraschend sleaziger Action-Krimi mit Charly Bronson, der maximal durch das nicht ganz vorhersehbare Finale im Gedächtnis bleibt. Knappe 6 von 10.


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    The Loves of Count Yorga, Vampire (Junges Blut für Dracula), extrem zäher Vampir-Grusler der unteren B-Klasse, der weder formal noch inhaltlich überzeugen kann und die Geduld des Zuschauers bis aufs Äußerste strapaziert. Knappe 3 von 10.


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    Murder on the Orient Express (Mord im Orient-Express, 2017), kurzweiliger Murder-Mystery-Krimi, der sich weitgehend an die Vorlage hält und Kennern der Geschichte somit keine großen Überraschungen bietet, dank des Darstellerensembles und der Ausstattung aber zu den überdurchschnittlichen Genrebeiträgen gezählt werden darf. Knappe 8 von 10.


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    American Cyborg: Steel Warrior, inhaltlich recht ordentlich zusammengeklauter Endzeit-Heuler aus dem B-Regal, der optisch deutlich näher an 80er-Italo-Weltuntergangsexploitation angelehnt ist, als vorangegangene Cannon-Produktionen, was sicher auch mit dem (stärker) begrenzten Budget begründet werden kann. Da der Film ein recht flottes Tempo an den Tag legt und auch die (kleingehaltenen) Krawallszenen brauchbar eingefangen wurden, kommen Anhänger günstiger B-Sci-Fi-Action auf jeden Fall auf ihre Kosten. Gute 6 von 10.


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    American Ninja (American Fighter), kunterbunte Martial-Arts-Action, die ich mit etwa 10 Jahren derbe abfeierte und die auch heute noch auf eine naiv-charmante Art zu unterhalten weiß. Gute 6 von 10.


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    47 Ronin (3D), effektlastiger Fantasy-Kappes von der Stange. 5 von 10.



    Lone Survivor, auf wahren Begebenheiten beruhende Kriegsaction, deren Titel durchaus als Spoiler verstanden werden kann. Sofern man sich mit den (erwartbaren) Militarismus- und Patriotismusseiten der Geschichte arrangieren kann, bietet der Film, trotz des Titelspoilers, spannungs- und schusswechselreiche Unterhaltung. 7 von 10.


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    El cuerpo (The Body - Die Leiche), wendungsreicher Suspense-Thriller, der über die gesamte Spielzeit zu fesseln vermag. Gute 7 von 10.



    Ride Along, überraschend okayes Buddy-Filmchen. Knappe 6 von 10.



    Ride Along 2: Next Level Miami, nervig-überdrehte Fortsetzung. 3 von 10.



    All is Lost, starkes Ein-Mann-Survival-Drama mit einem hervorragend und entsprechend überzeugend spielenden Robert Redford. 8 von 10.



    The Art of Steal, amüsante Gauner- bzw. Heistkomödie für Zwischendurch. 6 von 10.

    Hercules (2014, Extended Cut), überraschend flottes Söldner-Action-Abenteuer im pseudohistorischen Setting, das mit einem weniger charismatischen Hauptdarsteller sicher weit weniger unterhaltsam geworden wäre - so kann man sich den aber gut geben. Gute 6 von 10.


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    The Legend of Hercules (3D), oftmals unfreiwillig komisch ausgefallenes Actionflickwerk, das zwar einige durchaus ordendlich inszenierte Actionszenen vorweisen kann, in Sachen Hauptdarsteller aber auf Betongesicht Kellan Lutz setzt und damit völlig versagt. Da kann dann auch der mit sichtlich mehr Spaß an der Sache agierende Scott Adkins als fieser Gegenspieler nicht mehr viel reißen. Knappe 4 von 10.


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    Heute sind's dann wenigstens 10 von 20. Es geht bergauf! tsumuri004.png

    Joy Ride 3: Road Kill, wenig Nervenkitzel, reichlich nervige Figuren und hier und da auch mal heftige Gewaltspitzen. Während Teil 1 noch als eine Art Twen-Neuauflage von Spielbergs Duell durchgehen konnte, ging Teil 2 schon eher in Richtung wenig orgineller Folter-Quatschkram, was im aktuellen Abschluss der Reihe dann auch leider fortgeführt und (zumindest goretechnisch) sogar ausgebaut wird. Knappe 4 von 10.


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    Dom Hemingway, stellenweise schön schwarzhumorige One-Man-Show für Jude Law. Nicht übermäßig innovativ, aber unterhaltsam. 6 von 10.


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    Ender's Game (Ender's Game - Das große Spiel), unausgegorene Young-Adult-Sci-Fi-Literaturverfilmung, deren solide Effekte und gute Nebendarsteller nicht über die schwache Geschichte und etwas wirre Erzählweise hinwegtäuschen können. 3 von 10.


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    Rampage 2 - Capital Punishment, kostengünstig produzierte Fortsetzung, die weder inhaltlich, noch in Sachen Action viel zu bieten hat und nur für Freunde der grimmigen Boll-Rants (zu beliebigen Themen) interessant sein dürfte. 3 von 10.


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    In drei Tagen bist Du tot, solide ausgestatteter Ösi-Slasher, dessen Auflösung leicht enttäuscht. 6 von 10.


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    In drei Tagen bist Du tot 2, solide Fortsetzung, die sich erzählerisch aus dem Bereich des Teenie-Slashers heraus in Richtung Backwood-Terror bewegt und mindestens eine äußerst unangenehme Szene parat hält. 6 von 10.


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    Würde ich (nochmal) so unterschreiben und kann nix dagegen sagen.


    Fand die bei den Erstsichtungen, Ende der 90er/Anfang der 2000er, auch allesamt nicht sonderlich gut - den "New York Ripper" und andere Fulcis ebenso - aber inzwischen gefallen sie mir. Mein erster Horror-Fulci dürfte 1997 "Nightmare Concert" gewesen sein, den ich allerdings auch heute noch ziemlich bescheiden finde.


    :sad2:

    Ein Zombie hing am Glockenseil (City of the living Dead/Paura nella città dei morti viventi), „Abstruser Horrorfilm; ein Produkt, das der bewährten Mischung aus Vampirfilmen und ‚Exorzist‘ folgt, um das Auferstehen vermoderter Leichen mit Sadismen und üblichen Horroreffekten zu verstärken. – Wir raten ab.“ (Filmdienst) Gewinnt sicher keine Originalitätspreise, liefert in Sachen Spannung und Rumgesaue aber zumindest stellenweise gut ab und ebnete den Weg für den weit besseren Folgefilm "Über dem Jenseits". 6 von 10.


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    Über dem Jenseits (The Beyond/L'aldilà), inhaltlich verhältnismäßig einfach gehaltener Okkult-Horror mit letztlich unnötigen Zombie-Einlagen, der durch seine Bilder und den Soundtrack eine angenehm unangenehme Stimmung entfesselt und natürlich auch Splatter'n'Gore-Freunden einige sehenswerte Effektarbeiten bietet. Gute 8 von 10.


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    Das Haus an der Friedhofsmauer (House by the Cemetery/Quella villa accanto al cimitero), verhältnismäßig ruhig inszenierter Mystery-Horror, der im Vergleich zu den beiden Vorgängern innerhalb der "Gates of Hell"-Trilogie noch mehr/eher auf Spannung, denn auf ausgewalzte Bluteffekte setzt und mit der Auflösung leicht enttäuscht. Knappe 7 von 10.


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    Devils' Candy, düsterer Okkult-Horror mit einem weitgehend treibenden Metal-Soundtrack und durchweg guten Darstellerleistungen. 7 von 10.


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    Dræberne fra Nibe (Small Town Killers), nordisch-schwarze Komödie, die trotz der grundsätzlich nicht uninteressanten Geschichte und des kompetenten Personals vor und hinter der Kamera nicht mehr als eine maximal durchschnittliche Fingerübung für alle Beteiligten darstellt und nicht an die tonal durchaus ähnlich gelagerten Filme von Anders Thomas Jensen heranreicht. Gute 5 von 10.


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    Daddy's Little Girl, günstig produzierter Rache-Folter-Streifen, der abseits der sicherlich kreativen Folterszene(n) leider nicht allzu viel zu bieten hat. 4 von 10.



    Patrick (2013), Remake des gleichnamigen '78er-Horrorfilms, das die Geschichte leicht erweitert und variiert, letzten Endes dennoch zur eher unnötigen Neuauflagensorte gehört. 5 von 10.



    I, Frankenstein, mittelprächtige Comicverfilmung. 5 von 10.



    Nurse (3D), Stalker-Slasher nach Schema F, der wohl in erster Linie durch Paz de la Huertas Nacktauftritt etwas länger im Gedächtnis bleibt. 5 von 10.


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    Thor: Ragnarok (Thor: Tag der Entscheidung, Kino), schwer unterhaltsame Comicfilmfortsetzung, die neben dem zu erwartenden Bild- und Tonbombast weitgehend auf (völlig freiwilligen) Humor setzt, der stellenweise auch die Grenze zur (Selbst-)Parodie überschreitet, ohne dabei die bereits durch die vorangegangenen Filme etablierten Figuren und die verhältnismäßig einfache aber zweckdienliche Handlung allzu sehr ins Lächerliche zu ziehen. Nicht der beste Comicfilm des Jahres, aber, auch dank der Musikauswahl und der Nebendarsteller, der mit Abstand spaßigste Genrebeitrag 2017 und mit Leichtigkeit der beste Thor-MCU-Film. Locker-fluffige 8 von 10.


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