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Beiträge von Bate

    mother! - Ging es um die Eitelkeit des Künstlers, der vorgibt, sich ganz dem Werk und seinem Publikum hinzugeben? Eitelkeit könnte man diesem betont spröden Film auch vorwerfen, der mit seiner Sperrigkeit und dem konstanten Angriff filmischer Mittel und hysterischer Figuren dem Zuschauer einiges zumutet. Mich hat der Film jedenfalls eher genervt. Es mag auch daran gelegen haben, dass Jennifer Lawrence mir keine Identifikationsfläche bot. Sie war zu jung, zu passiv, zu bambihaft zwischen den eitlen Männern (und Frauen). Mother! stürzt sich in jeder Beziehung in Eskalation und den Exzess und es hat mich trotzdem einfach nur kaltgelassen (2/5).

    Für Kinder ist das Konzept doch super. Können sie rumbasteln und haben dann eine Fusion aus Faltarbeit und Telespiel. Wird denen schon Laune machen. So kann man die Switch gut in Familien reindrücken.

    Assault on Precinct 13 – Die Carpenter-Klassiker werden in fünfzig Jahren noch rocken. Der Film ist so böse trocken und hat so einen Punch, dass man davon unmöglich nicht gerockt werden kann. Und der Soundtrack ist ein Kracher (4,5/5)


    Village of the Damned – Besser, als ich ihn in Erinnerung hatte. Der Film hat für mich alle Elemente, die ich an einer gewissen Art amerikanischer Horrorfilme sehr mag: Kleine Stadt, friendly people und pumpkin patches – so die typische amerikanische Folklore. Carpenters Style ist hier noch spürbar intakt, auch wenn der Film nicht mehr auf höchster Flamme köchelt. Nichtsdestotrotz sind die Kinder recht creepy und die Kills tun weh (3,5/5).


    Ghosts of Mars - Die ersten fünf Minuten und die letzten fünf Minuten sind ok. Carpenters Sountrack passt und die Zugfahrt zur Minen-Kolonie ist so stylish wie stimmungsvoll. Alles dazwischen ist Videotheken-Schrott, wie ich ihn Mitte bis Ende der Neunziger gerne geliehen habe. Henstridge und Statham laufen durch Fabrikhallen und Gänge, die eine Marsstation sein sollen, und kloppen sich mit Marsgeistern, die aus Menschen eine marodierende Mad-Max-Bande gemacht haben. Lamer gings echt nicht. Und die Actionszenen sind einfach nur kacke: billig ausgestattet und gelangweilt inszeniert. Kann mir nicht erklären, was Carpenter da geritten hat (1,5/5).

    From Up on Poppy Hill – Goro Myazaki und ich werden keine Freunde mehr. So schlimm wie der unsägliche Erdsee-Film ist dieser hier bei weitem nicht, aber ich habe mich trotzdem schnell gelangweilt und den Film nur mit halbem Blick an mir vorbeiziehen zu lassen. Ich habe eine biedere Geschichte um ein Spießer-Pärchen im Japan der frühen Siebziger gesehen. Da wollen irgendwelche Jugendlichen ein Klubhaus vor dem Abriss aufgrund der Olympia-Vorbereitung verhindern und versuchen dies durch eine Renovierung dieses Hauses zu vermeiden. Die Animation ist natürlich schön und der Soundtrack ganz beschwingt, aber diese Reihung aus Alltagsszenen kommt recht belanglos daher, da die Protagonisten flach, extrem angepasst und einfach extrem boring sind. Es gibt den schönen englischen Begriff ‚pedestrian‘, im Deutschen ganz gut mit dem Fremdwort prosaisch übersetzt, der beschreibt diesen Film ganz gut. Ghibli haben durchaus ähnlich gelagerte Filme, aber die meisten heben sich durch spannendere Figuren und eine federleichte Poesie von diesem hier ab (2,5/5).

    • auf Celeste habe ich richtig Bock
    • auf Hyrule Warriors erstaunlicherweise ebenso
    • und ich hoffe, das Mario Tennis wird gut. Das letzte war leider unsagbar öde
    • Funky Kong als Easy Mode bei Tropical Freeze ist ganz schön clever