Der Tiger 08/10
Ein recht unterhaltsamer und hart inszenierter Kriegsfilm, der zuweilen schon durchaus "Das Boot"-Vibes hat und sogar recht aufwendig produziert ist.
Sehr schön und beinahe schon erstaunlich finde ich, daß die Amazon Studios hier mal auf ihre obskuren Diversity-Regeln gepfiffen haben. Es wäre aber natürlich auch schlichtweg zu albern geworden, wenn die Panzerbesatzung im zweiten Weltkrieg nicht nur aus lauter weißen, heterosexuellen Männern bestanden hätte.
Ich habe mir gerade folgenden Film angesehen...
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Der Tiger 08/10
Ein recht unterhaltsamer und hart inszenierter Kriegsfilm, der zuweilen schon durchaus "Das Boot"-Vibes hat und sogar recht aufwendig produziert ist.
Sehr schön und beinahe schon erstaunlich finde ich, daß die Amazon Studios hier mal auf ihre obskuren Diversity-Regeln gepfiffen haben. Es wäre aber natürlich auch schlichtweg zu albern geworden, wenn die Panzerbesatzung im zweiten Weltkrieg nicht nur aus lauter weißen, heterosexuellen Männern bestanden hätte.Danke für die Empfehlung. Bin 30 Mins drin und ziemlich begeistert. Herz aus Stahl, aber auf deutscher Seite. Die Einflüsse von Band of Brothers und Das Boot sind nicht zu übersehen. Gottseidank ist es 2025 wieder korrekt, wenn der Deutsche gegen den Ivan in den Krieg zieht. Endbewertung morgen.
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Okay, der Tiger war ein Süßwasser Uboot. Wusste wieder keiner. Trotzdem gut.
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Panzer of the lake, what is your wisdom.
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Ich sehe eine unbesiegbare deutsche Kampfmaschine gegen den RuZZen. Ich like.
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Panzerschokolade! They did the meme!
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Das Wesen des Deutschen ist es, mit Ingenieurskunst endlich den Panzer und das UBoot zu vereinen. Erst dann kann er schlafen. Wenn uns Land und Wasser gehören, ist die Luft verhandelbar. Und notfalls fliegt das Ding auch noch. Ich liebe den Film jetzt schon. Obersturmbannführer approves of the Panzerjungs.
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„In meinem Panzer ist kein Platz für Politik“ der Spruch 2025.
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Bin auch ganz froh dass ein Tiger mehr Reichweite als ein Tesla hatte Ngl
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Nur leider zu spät.... machen wir ihn als Spruch 2026
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Havoc {2025, Gareth Evans}
Puh, das Ding sieht echt hässlich wie die Nacht aus. Übler Digitallook mit einer Art - sinnlosem - Grainfilter und ganz komischer Beleuchtung. Autoverfolgung aus der Rechnerhölle, CGI-Blut in Massen. Kann man sich alles kaum anschauen. Charaktere egal, bis auf Hardy und seine Kollegin.
Ist mitunter immerhin recht brachial; Disko und Hütte knallen schon ganz gut in Einzelteilen. Ist allerdings teilweise komisch geschnitten und man sieht die typischen Evans-Kameramoves zu selten. Es wird heftig geballert und gekämpft, das ist dann oft einfach zu viel, weil nicht fokussiert genug. Geschichte lockt auch keinen hinterm Ofen vor. Insgesamt schon eine herbe Enttäuschung, wenn auch kein Komplettausfall. Leider nur in Einzelszenen genießbar. Der - leider zu kurze - Fight in der Hütte mit der Martial-Arts-Asiatin ist eigentlich der einzige, der so richtig gut reinhaut.
4/10Late to the party, I know. So hätte ich mir die Venom Filme gewünscht. Latti mag Gareth Evans nicht, ich finde ihn visuell super. Ist halt immer The Raid, mit allen Schwächen und Stärken. Schönes Vehikel für Hardy, aber sicher kein Kultklassiker. Bassd scho.
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Mit THE RAID hat das qualitätsmäßig gar nix mehr zu tun. Kaspertheater ist das hier.
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Ja, dies das. Das kannste schon angucken, und ist besser als die Venom Filme.
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Der Tiger
Optisch kann der Film schon was, erst recht für das relativ geringe Budget. An sich auch gar kein schlechter Film. Schauspieler auch alle recht gut gecastet… hab ich alles schon deutlich schlechter gesehen. Bereits zu Beginn etwas viel mimimi, da hätte ich mir der Realität halber schon etwas mehr Pathos gewünscht. Durch das Ende macht es so natürlich schon mehr Sinn, wenngleich das Ende jetzt auch eher nicht meins war aber ist irgendwo auch ok. Ein Fury aus deutscher Sicht kannst (nicht nur) als deutscher Filmemacher eben auch schwer verkaufen

3/5
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Das Kanu des Manitu
Einer muss ja
Ist recht kurzweilig und das Drehbuch war jetzt scheinbar nicht wirklich sehr umfangreich. War jedenfalls schnell wieder vorbei der Film und bot dabei keinerlei Tiefe oder so etwas wie ein schmunzel Feuerwerk. Musste an genau einer Stelle schmunzeln.. die war allerdings wirklich gut
War aber auch ein rassistischer Ulk
Sky du Mont war gefühlt 2 Minuten im Film und die sonstigen Nebendarsteller wie gehabt austauschbar. Für Leute denen "Der Schuh des Manitu" gefallen hat, ist das alles sicherlich ganz nett anzuschauen. Mir war nur langweilig und ich hätte diesen Film eher nicht gebraucht. Dann lieber einen der 3 guten Otto Filme zum 30mal anschauen... -
Team America (2004, UHD)
Aus aktuellen Gründen. Toller Transfer, selbst Audio super abgemischt. Schade dass nicht die unrated mit der poop Szene genommen wurde, aber was soll’s. 10/10. Meisterwerk. Es braucht dringend ein Sequel.
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Good News {2025, Byun Sung-hyun}
Die Geschichte an sich ist schon mal ziemlich geil. Schwarzhumorige Komödie plus Slapstickeinlagen meets Entführungsdrama. Funktioniert dank der durchgeknallten Charaktere und der tollen schauspielerischen Leistungen ganz hervorragend. Fühlte mich von der Machart her ins koreanische Kino der 2000er zurückversetzt. Einfach wild und stellenweise ziemlich clever. Vielleicht ist das letzte Drittel ein wenig zu lang, aber drauf geschissen.
8/10Rebel Ridge {2024, Jeremy Saulnier}
Charaktere durchgehend gut, Pierre und Johnson top. Das Thema korrupte Cops geht eigentlich immer. Wie sich die ganze Geschichte erst langsam entwickelt und dann langsam immer mehr beschleunigt, gefiel mit gut. Südstaatenflair ist immer gut, optisch mehr als ansprechend. Da hat's schon viele sehr gute Bilder dabei. Score dazu ebenfalls gut. Gewinnt sicher keinen Innovationspreis, aber das ist mir grade mal egal. Durchgehend spannende 130 Minuten für mich.
8/10 -
Greenland
Der war damals völlig an uns vorbeigegangen. Nach der jetzigen Sichtung ist auch klar, warum. Die Chance, hier einen knusprigen Katastrophen-Reißer alter Schule abzuliefern, wurde völlig vergeigt. Irgendwie hat hier jeder unendlich Zeit, wenn die Welt untergeht. Dann aber wieder werden alle ganz hektisch und mutieren zu Unmenschen. Logik findet man bei diesem Weltuntergang kaum - aber dafür Gerard Butler und seine nervige Sippe. Meine Güte, wie sehr gingen uns diese Charaktere auf die Nerven. Meine Frau hatte sogar nach der ersten Stunde wiederholt gefordert, diesen Schlunz abzubrechen. Haben ihn dann aber doch durchgezogen. Mit viel gutem Willen würde ich hier noch eine 3 von 10 zücken.
The Life of Chuck
Nochmal Weltuntergang. Quatsch! Hier geht sogar das komplette Universum zu Bruch. Obwohl: Ganz und gar, aber dann doch überhaupt nicht. Was The Life of Chuck im ersten (chronologisch letztem) Akt an Weltuntergang zelebriert, steckt Greenland in die Tasche. Mike Flanagan inszeniert das Ende der Welt wunderbar und entrückend zugleich. Um dann im zweiten Akt in einen Tanzfilm zu wechseln. Der dritte Akt lehrt uns nun, dass die Frage danach, worum es hier eigentlich geht, sogar recht einfach zu beantworten ist. Wirklich sehenswerte King-Verfilmung, die Freude macht. Kein Meilenstein, aber Angucken lohnt sich, weil sich das endlich wieder nach ehrlichem Kino anfühlt. 7 von 10
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Jagd auf Roter Oktober (Paramount Bluray Jack Ryan Box)
Heute muss der sein. Aus Gründen. Tolles Master, recht gut umgesetzt, aber da wär beim Bild noch mehr gegangen. Farben/Kontrast prima, kein künstliches HDR, sehr realistische Abmischung. Vielleicht lohnt Upgrade auf UHD, muss mir das mal ansehen falls vorhanden. Würde gerne die Texturen auf den Uniformen sehen. Deutsche Synchro etwas schwachbrüstig, aber sauber entrauscht. FIlm neben Crimson Tide eh 10/10.
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A House of Dynamite {2025, Kathryn Bigelow}
Gestern geglotzt. Musste ich erst mal etwas sacken lassen. Sehr technisch natürlich mit den ganzen Abteilungen und militärischen Spezialbegriffen. Ich wusste vorher nichts vom Film außer Rakete und Bedrohung. Die Inszenierung mit den drei Sichtweisen fand ich mega und superspannend, da hervorragend miteinander verknüpft. Was im einen Teil nur eine Stimme ist, wird in einem anderen zur Person usw. Die ganzen Hierarchien, der unglaubliche Zeitdruck, die sichtbare , aber nicht wirklich greifbare Bedrohung. Dazu passt der Schluss ideal. Natürlich dürfen die üblichen familiären Schicksale nicht fehlen. Aber das muss irgendwie auch so. Tolles Filmerlebnis.
8,5/10Chez Netflix.
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