Ich habe mir gerade folgenden Film angesehen...

  • Resident Evil - Retribution (2012, Bluray Box)

    Da wir das Thema gerade hatten, hab ich den rausgekramt. Schöner Actionhorror-Quatsch, gut inszeniert - natürlich alles geklaut, aber immerhin gut. Tolle Scheiben übrigens, da braucht es kein UHD. Ich wüsste - neben Underworld ehehehe - übrigens keine Franchise, die so viele Teile hat, und die so dermaßen wenig Sinn untereinander machen. Da war damals so viel „random shit go“ am Start, Hauptsache es wird stylish geballert mit geilen Weibern in engen Outfits. Vielleicht hatten wir bereits die Weltformel…

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    Einmal editiert, zuletzt von Freibiergesicht (10. Januar 2026 um 20:00)

  • Attenberg {2010, Athina Rachel Tsangari}
    Sprödes griechisches Arthouse-Drama über eine junge Frau, die ein etwas gestörtes Verhältnis zu Sexualität hat, generell vielleicht ein ganz klein wenig einen an der Murmel, einen todkranken Vater, ein Faible für Tierfilme von Sir David Attenborough und eine beste Freundin, die ihr den Zungenkuss beibringt. Die Gleichgültigkeit gegenüber Penissen wird durch ihre Neugier aber auf die Probe gestellt.
    So ganz eintauchen in diese Welt konnte ich nicht. Dafür ist das alles doch sehr theaterhaft inszeniert und es fehlt irgendwie ein richtiger Spannungsbogen. In Einzelszenen aber durchaus beeindruckend und wieder sehr spezielles griechisches Kino vor dem Hintergrund der großen Krise seinerzeit.
    6,5/10

  • Independence Day (1996, 4k UHD)

    Die Detailschärfe des Transfers ist unglaublich, aber ich vermute erhebliches digitales nachschärfen/glattbügeln und eine Farbabmischung, die etwas daneben ist (grün/gelb leicht übersteuert). Insgesamt aber nahe an Referenz mit sehr klarem, druckvollem Ton und zusammen mit Stargate definitiv Emmerichs bester Film. Ich bin gerade nur wieder sauer dass Disney uns nicht Armageddon in 4k gönnt. 9/10.

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  • Fabula {2025, Michiel ten Horn}

    War sicher gut gemeint und hätte auch funktionieren können mit der Geschichte. Aber das Ding kommt leider nie richtig in Schwung, schwankt zwischen halbgarem Gangsterfilm, Komödie und Groteske, überzeugt aber in keinem der Bereiche wirklich. Viel zu selten kommt wirklich Spannung auf und der Humor sitzt auch eher weniger als mehr. Es reicht halt nicht, ein paar skurrile Typen vor der Kamera aufzubauen, die leider einiges entfernt von gutem Schauspiel sind. Wirkt dadurch ziemlich hölzern wie auch die ganze Inszenierung. Das ist schade, denn ich hatte mir einen dieser guten schrägen Benelux-Filme gewünscht, die hin und wieder auftauchen. Sicherlich gibt's ganz viele Absurditäten und Einfälle, die man lobend erwähnen muss. Für mich hat's aber nicht wirklich funktioniert. Einige imdb-Reviews sehen das ganz anders und zücken gute Punkte. Keine Ahnung ...
    5/10

    Fabula | HD Trailer NL
    De Limburgse Jos (Fedja van Huêt), een provinciale crimineel uit een familie van geboren verliezers, staat tot zijn grote frustratie volledig buitenspel. Zij...
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  • Ich habe mir wegen Der Tiger nochmal Fury angesehen und weiß wieder, wieso ich den damals schon nicht so mochte.

    Ja, der ist mit viel mehr Geld viel aufwendiger inszeniert, und Brad Pitt spielt seine Rolle gut. Aber:

    Er ist mit 2h zu lang

    Er ist so humorbefreit und brutal, dass die Amis quasi Bösewichte sind

    Der Einsatz von Leuchtspur erinnert eher an Star Wars

    Wenn man ihn mit anderen Kriegsfilmen vergleicht, v.a. aus der Hochphase in den 60ern/70ern, ist er schlicht menschenverachtend.
    5/10 cannot recommend anymore

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  • Naja, David Ayer kann schon was, aber mit dem Film hat er sich echt verhoben. Insbesondere in Kriegsfilmen sollte man schon mit einer Seite oder einem Charakter sympathisieren. In Fury sind halt nur menschenverachtende Arschlöcher am Start.

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  • Ayer kann so viel wie Pretender1.

    Training Day, End of Watch, Harsh Times. Der Rest ist halt Dreck.

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  • Der Tiger {2025, Dennis Gansel}

    Der gefiel mit gut. Schön düster inszeniert. Es gibt kein Gepose, keine blöden Sprüche, überhaupt keinen unnötigen Firlefanz. Die Truppe wurde gut zusammengestellt, die Jungs agieren glaubwürdig. Die Actionsequenzen sind geerdet, haben aber genügend Wucht. Wasserfahrt beste. Und auch mit dem Schluss kann ich gut leben.

    7,5/10

  • Erstaunlicherweise mag sogar Wolfgang M. Schmitt den Tiger.
    Hatte bei ihm eher mit einem Veriss gerechnet.

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    * Someday a real rain will come and wash all this scum off the streets *
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  • Au ja, das gucke ich heute Abend :cool2:

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  • Ist zwar irgendwie ein Fatzke, aber der zieht wenigstens sein eigenes Ding durch. Find den eigentlich ganz cool.

    Ich schätze ihn eigentlich auch, allerdings muß ich immer wieder Videos von ihm rage-quitten, weil er oft völlig harmlose, reine Unterhaltungsfilme an seinen strengen gesellschaftspolitischen Maßstäben misst. :rolf:

    Der bespricht z.B. eine unpolitische Komödie oder einen Actionfilm, hat dabei buchstäblich "Das Kapital" von Karl Marx auf dem Schoß liegen und verknüpft den Inhalt des Films mit aktuellen, meist deutschen politischen Gesprächsthemen.
    Ab und an stimme ich ihm da sogar zu, aber viel zu oft übertreibt er es halt einfach völlig.

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  • Okay, TRAINING DAY ist in der Tat gut. Die anderen zwei nicht gesehen.

    Okay, stufe hoch von Pretender1 auf DaMikstar.

    Training Day stark überbewertet und Denzel bestenfalls mittelmäßiger Schauspieler mit immer gleicher Fresse :cox:


    Btw wahre Filmkunst:


    Tenebrae

    Überraschenderweise uncut auf Prime mit FSK 12 unter dem Titel "Dunkelheit". Jahrzehnte nicht mehr gesehen, hatte früher das Unsane DVD Digipack von Raptor (?) schön aus Ösiland importiert. Irgendwann dann wohl verscherbelt. Auf jedenfall immer noch stark auch wenn man bei Argento über Schauspielleistung und Logik stets debattieren kann. Engl Synchro übrigends furchtbar (nur in englisch auf prime), die nicht native speaker wurden wohl drüber synchronisiert, absolut grauenhaft. Soweit ich mich an die dt Synchro erinnere hat es da besser gepasst.

    Argento halt, entweder man mag ihn oder man liebt ihn :truestory:

  • The Ice Tower {2025, Lucile Hadzihalilovic}

    Jeanne, a 15-year-old orphan, witnesses the shoot for a film adaptation of the fairy tale The Snow Queen, and she becomes fascinated by its star, Cristina, an actress who is just as mysterious and alluring as the Queen she is playing.

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    Gleich vorab: Das ist FilmKUNST im besten Sinne. Die Geschichte ist gar nicht mal das Wichtige, vielmehr wurde hier ein faszinierendes Stück Kino geschaffen, in das man sich hemmungslos fallen und sich an den Bildern berauschen kann. Hat mich nicht unbedingt vom Stil, aber vom Empfinden her an LETZES JAHR IN MARIENBAD erinnert, ob der hypnotischen Wirkung. Die Kameraarbeit ist toll und ich habe schon lange nicht mehr einen so gelungen beleuchteten/ausgeleuchteten Film gesehen. Kalte Schönheit in Perfektion. Dazu gibt's 'nen feinen Score und die beiden Hauptdarstellerinnen Marion Cotillard und die junge Clara Pacini machen einen ganz hervorragenden Job. Mystisch. Realität und Fiktion verschwimmen ineinander. Beim Abspann ist fast niemand im Kino aufgestanden. Schon jetzt ein Jahreshighlight.
    9/10